Meine Geschichte

Brigitte Burstedde im Interview mit Hermann Scherer

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Herrmann Scherer: Das erste Mal, dass ich mich schwertue einen solchen Gast vorzustellen, denn sie ist ein Multitalent. Was sie in ihrem Leben schon alles gemacht hat, ist unfassbar. Welche Erfolge sie feiern durfte, ist noch unfassbarer. Aber viel wichtiger, welche Erfolge sie für andere feiert, andere Großmacht in ihrem Team befähigt, sie ist eine Sensation, denn sie versteht es wirklich auf so vielen Bühnen nicht nur zu agieren, sondern ein Tsunami zu sein. Und ich weiß, wir werden noch so viel von ihr erleben, denn ihre Begeisterungsfähigkeit ist in meinen Augen der Maßstab, den es in Europa gibt. Seht mir das nach, ich bin jetzt schon schock-verliebt. Herzlich willkommen, Brigitte Burstedde. Darf ich das so sagen?

Brigitte Burstedde: Ja, das stimmt, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich bin begeisterungsfähig, jawohl.

Herrmann Scherer: Ja, und das ist wirklich und das ist glaube ich eine deiner großen Stärken, Menschen mitzunehmen. Selbst Menschen, die Angst haben vor einer Reise, kannst du wunderbar begleiten. Und Reise natürlich nur als Metapher. Aber erzähl doch mal, deine Reise, wie ging es denn bei dir überhaupt los? Dass wir den Versuch vagen, einen Überblick über dein Leben zu bekommen.

Brigitte Burstedde: Ja, vielen Dank. Also, ich fange einfach mal an, ich komme aus einer relativ kleinen Welt, die Welt war in meiner Familie sehr, sehr klein. Es gab nicht viel um uns herum. Und ich habe das auch erst mal so angenommen. Was ich im Nachhinein, ich sage immer, das Leben musst du vorwärts leben, verstehen tust du es rückwärts, festgestellt habe, ich war immer rebellisch. Ich war als Kind schon kein angepasstes Mädchen, das heißt, ich habe immer schon Sachen gemacht, die meine Eltern eigentlich auf die Palme gebracht haben. Ich war wild, das muss man einfach so sagen, wild und laut. Das hat man aber versucht zu deckeln. Und das ist auch lange gut gelungen. Und ich habe dann mit zehn Jahren mein erstes Pferd bekommen. Was heißt selbst gekauft, ging aber nur, weil einer unserer Verwandten einen Bauernhof hatte und das war meine Leidenschaft. Zu der Zeit ist es aber auch, ist auch eigentlich was ganz Schlimmes in meinem Leben passiert, habe ich aber wirklich erst nachher verstanden. Nämlich, der Missbrauch eines Familienangehörigen an der zehnjährigen Brigitte. Das hat natürlich mein Leben geprägt unbewusst. Ich war weiter rebellisch, es hat sich dann geäußert in, ich muss höher, schneller, weiter als jeder Junge. Ich bin also aufgewachsen mit einem Bruder und vier Cousins in einer Gruppe von Jungs. Und wenn die Jungs gesagt haben, geht nicht, habe ich gesagt, und ob. Beispiel Kanalbrücke springen, bei uns gibt es sehr viele Kanäle. Man springt nicht von unten, man springt von oben. Und so weiter, solche Sachen. Da war ich schon sehr lebensmüde, das wusste ich aber nicht zu dem Zeitpunkt. Ich habe zum Beispiel ein Schiff angeschwommen, wo ich unter dem Schiff war und ich gedacht habe bewusst in Erinnerung, das war es jetzt. War es aber nicht. So und dann hat sich das weiterentwickelt, das Gefühl wurde immer deutlicher, ich passe nirgendwo rein. In der Schulzeit dann nachher habe ich mich geprügelt, es war sehr destruktiv. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, die ich jetzt unter dem Motto abtun würde, ok ich habe ums Überleben gekämpft. Habe ich zu dem Zeitpunkt natürlich nicht verstanden. Schlussendlich hat das Ganze dann erst so eine Rundung gekriegt als ich mit 39 zwei Kinder, Mann, Haus, Arbeit, alles was man so sagt, perfekt nach außen hin, nicht mehr laufen konnte. Ich habe vorher Kickboxen gemacht, Marathon gelaufen, ich war also sehr gut.

Herrmann Scherer: Warst eine Extremsportlerin also.

Brigitte Burstedde: So kann man sagen, ja, ganz genau. Und mir war da nicht bewusst, was das für eine mentale Stärke jetzt-. Für mich war das normal. Auch morgens, um halb fünf aufzustehen, um zu laufen. An dem besagten Morgen konnte ich dann nicht aufstehen und nicht laufen. Und das war so der Beginn einer wunderbaren Reise. Also mein damaliger Arzt hat sofort gesagt, Frau Burstedde, ich glaubte, wir müssen Sie man aus dem Verkehr ziehen. Mein Ego war so groß, wenn man mich aus dem Verkehr zieht, fällt die Welt zusammen, raus aus der Praxis, ich lasse mich nicht aus dem Verkehr ziehen. Im Auto bin ich dann noch mal wirklich in Tränen ausgebrochen. Mir war klar, das kann jetzt eine Chance sein. Ich wusste nicht, was für eine, aber ich haben gedacht, das muss ich jetzt machen. Ich bin wieder rein, ok, eine Woche könnte ich. Eine Woche, aha, ok. Da sind dann drei Wochen daraus geworden und in den drei Wochen hat sich mein ganzes Leben verändert. Und ich wollte gar nicht nach Hause. Ich war das erste Mal in meinem Leben an einem Punkt, an dem ich wahrgenommen habe, dass man mich mag, gut findet, obwohl ich für mich in einem so desolaten Zustand war. Ich habe nicht funktioniert. Und das war der Beginn einer wunderbaren Reise. Also-.

Herrmann Scherer: Auch zu sich selbst.

Brigitte Burstedde: Genau, ich glaube, das ist der Schlüssel, immer. Wie wir da jetzt hinkommen, ist glaube ich auf ganz viele verschiedene Art und Weisen möglich, aber da wollte ich dann mehr wissen. Man hat mich nach drei Wochen entlassen, mit dem Bewusstsein, oder mit der Aussage auch, nein, Sie habe das alles verstanden, Sie setzen auch schon viel um. Sie brauchen keine weitere-, nichts Weiteres. Habe ich gedacht, jetzt hänge ich da, will aber noch mehr wissen. Dann habe ich mich entschlossen eine Psychotherapie zu machen. Interessanterweise habe ich mich vorher schon angemeldet zu einer Ausbildung zum systemischen Coach und zur Telefonseelsorgeausbildung. Und das hat dann alles dazu gefühlt, dass ich immer tiefer in mich, in meine Vergangenheit, in Familiensysteme-. Also, ich habe-, die Welt wurde immer größer. Es kam immer mehr Wahrnehmung, es kam immer mehr von dem, wenn du da bist, veränderst du die Energie. Und ich dachte, wovon reden die? Also, ohne dass ich jetzt groß was getan habe. Das hat sich weiterentwickelt und weiterentwickelt. Das war ein Weg, im Nachhinein betrachtet, jeder einzelne Schritt so großartig und wertvoll, aber ich habe mich nicht so gefühlt. Also-.

Herrmann Scherer: Rückwärts betrachtet hast du Ja gesagt.

Brigitte Burstedde: Genau. Also, für mich war das eine Selbstverständlichkeit, weil ich hatte in meinen Auggen keine andere Wahl. Also, ich hätte den Kopf in den Sand stecken können, aber ich hatte, ich habe ja immer noch zwei Kinder. Und für, mir war immer klar, wenn ich hier die Themen löse, die mich betreffen, dann müssen sich auch meine Kinder nicht darum kümmern. Und das war mir ganz, ganz wichtig. Also-.

Herrmann Scherer: Ein schöner Reiseanfang, aber es ging ja noch weiter. Was machst du denn heute alles?

Brigitte Burstedde: Ja, heute arbeite ich sehr erfolgreich mit dem Unternehmen Ringana zusammen, im klassischen Network, sagen wir mal so. Es ist kein klassisches Network, im Sinne, wie man es vielleicht vermutet, denn hier geht es wirklich um Werte und um Ethik.

Herrmann Scherer: Ja, Ringana ist schon ein großartiges Unternehmen, um das gleich mal dazu zu sagen. Und da hast du eine führende Rolle, also ich weiß, du hast ein Riesenteam, stehst auf den Ringana Bühnen, unter anderem, weil du ein Vorbild dafür bist, wie man wertvoll Menschen führt.

Brigitte Burstedde: Ja, genau. Das ist, das ist auch entstanden im Laufe der Zeit, ich bin jetzt vier ein halb Jahre dabei und ich habe es über eine Annonce kennengelernt. Und da war mir das erste Mal wirklich bewusst, ok, ich entscheide jetzt nicht aus dem Kopf, es entscheidet hier gerade mein Herz. Und mein Herz sagt, machen. Ich weiß zwar nicht, was. Aber ich mache mal.

Herrmann Scherer: Und hast eine sensationelle Karriere hingelegt, in kurzer Zeit.

Brigitte Burstedde: Ja, ich habe jedes Incentive gewonnen, ich habe ganz schnell die Zielstufen erklommen. Ich bin noch nicht ganz oben, aber das ist richtig.

Herrmann Scherer: Neun, oder was auch immer.

Brigitte Burstedde: Acht, genau. Und da habe ich einfach auch gemerkt, ok, ich bin selbstwirksam und die Leute lassen sich begeistern, die Leute vertrauen mir. Ich habe viele, viele Menschen, die ich vorher nie gekannt habe, die ich über Social Media für mich gewinnen, oder für die Idee gewinnen konnte. Und wir sind ein so buntes wunderbares Team aus so vielen verschiedenen Menschen. Das ist ein, ich sage nach den Kindern, mein größtes Geschenk.

Herrmann Scherer: Wunderbar, schön, schön. Da rockst du die Bühnen, bist europaweit Vorbild, wirklich Vorbildfunktion. Aber das wäre ja nicht genug. Ich sehe, dass du das tust, aber Menschen auch noch befähigst ein besseres Leben zu führen. Ich glaube, du nennst es Freiheit, ich nenne es fast alles.

Brigitte Burstedde: Ja, das ist jetzt entstanden aus den letzten Jahren. Um was geht es hier eigentlich? Meine These-.

Herrmann Scherer: Ja, ich liebe Thesen.

Brigitte Burstedde: Ich weiß. Freiheit ist, führt zu Kreativität. Und wenn wir Ketten sprengen aus konditionierten Verhaltensweisen, aus Systemen, wo wir irgendwann feststellen, es ist gar nicht meins, ich habe das zwar für mich gut befunden, solange, wie es funktioniert hat. Und dann durch irgendeine äußere Einwirkung-, vielleicht auch gar nicht, habe ich festgestellt, ach nein, so möchte ich eigentlich gar nicht. Und Freiheit fängt in Beziehungen an. Das heißt für mich ist es ganz, ganz wichtig jeden Menschen so zu lassen, wie er ist. Und ehrlich, das fiel mir am Anfang so schwer. Mir fiel so schwer zu sagen, jeder hat andere Kompetenzen, weil ich bin jetzt an den Start gegangen, und da kann ich das Beipsiel Ringana noch mal nehmen. Wenn ich was sage, dann mache ich das, zack. Ich habe einfach gemacht, so. Und andere machen nicht einfach.

Herrmann Scherer: Nein.

Brigitte Burstedde: Und ich dachte..

Herrmann Scherer: Schwierig, machen gar nicht.

Brigitte Burstedde: Machen gar nicht. Und ich denke, wieso sagen die das? Also, dieses, da war irgendwann für mich der Switch, wo ich gedacht habe, die sagen das ja gar nicht, um sich selbst zu belügen, oder um mich zu ärgern, sondern die wollen das. Aber sie können nicht. Und wie viel schwieriger ist es dranzubleiben, wenn man nicht erfolgreich ist. Und da ziehe ich den Hut vor. Das war so ein Change auch zu sagen, wie großartig, dass wir alle andere Kompetenzen haben. Und diese Freiheit, wovon ich spreche, das schließt wirklich alles ein. Ich muss nicht unbedingt gut finden, was meine Kinder machen. Mein Sohn ist zum Beispiel tätowiert, der sucht nach einem ganz anderen Weg, als er konventionell ist. Das ist ja klasse für mich. Der ist jetzt gerade in Schweden. Meine Tochter studiert klassisch Psychogie. Das sind wunderbare Kinder, aber konträrer könnten die beiden nicht sein. Und ich denke, wenn wir Menschen, uns auf unsere Stärken fokussieren, dann kommt so viel Gutes dabei raus. Und das ist für mich Freiheit. Diesen Switch zu machen, du kannst vielleicht eine Scheißhandlung begehen, aber deswegen bist du trotzdem guter Mensch.

Herrmann Scherer: Absolut, ich glaube da gibt es so viele Thesen, die das noch mal belegen.

Brigitte Burstedde: Genau.

Herrmann Scherer: Aber da ist Freiheit ja ein großes Wort. Ich würde es übersetzen, weil für viele ist Freiheit so was Abstraktes. Was ist frei? Es klingt so nach Cocktailschirmchen in Hawaii.

Brigitte Burstedde: Ja, stimmt.

Herrmann Scherer: Aber Freiheit kann bei dir auch heißen selbstbestimmtes Leben, frei entscheiden. Nicht systemrelevant sein, oder System-bezogen sein.

Brigitte Burstedde: Genau das ist es. Und da ist meine steile These, wenn wir uns alle erlauben dieses Denken an den Tag zu legen, dann kommen so großartige neue Ideen dabei raus. Und dann haben wir wieder den Zugang zu unserer inneren Quelle. Wir sind ja sowieso alle mit allem verbunden. Das heißt also, wer bin ich, dass ich was bewerte? Und wenn ich was bewerte, bewerte ich schlussendlich dann auch mich.

Herrmann Scherer: Bin ich dabei. Aber auch das ist erst mal ein Schritt der Erkenntnis, den viele noch gehen dürfen.

Brigitte Burstedde: Definitiv. Aber deswegen sind, ist ja keiner schlechter oder besser. Und diese Freiheit zu haben, ok, ich bin intrinsisch motiviert und mache das, weil ich es gerne machen möchte. Ist doch eine ganz andere Freiheit, als zu sagen, ich fahre zwei Wochen im Jahr in den Urlaub und dann fahre ich nach Hawaii und habe das Schirmchen. Also, dieses wofür arbeite ich denn? Was ist denn meine intrinsische Motivation? Was ist mein Warum? Und dann kommen ganz andere Ergebnisse zustande.

Herrmann Scherer: Da bin ich dabei. So, ich mache so was normalerweise nie, aber ich muss jetzt diesen Werbeblock einschalten, dass ich sage, geht zu dieser Frau. Gerade dann, wenn man vielleicht noch nicht weiß, wie sieht meine Welt aus und so weiter und so weiter. Weil ich weiß, du hast so viele Menschen in die Freiheit gebracht, in die Kraft gebracht, die Freiheit zu leben.

Brigitte Burstedde: Ja, die Freiheit einfach wieder an sich zu glauben und zu sagen, hey wir sind hier eine Community von Menschen, die trägt dich mit, auch wenn du dich mal danebenbenimmst, auch wenn du eine Ansicht hast, die vielleicht nicht all unseren Ansichten entspricht, sondern einfach, weil du so bist, wie du bist. Und weil ich weiß, wenn ich dich ablehne, lehne ich eigentlich auch mich ab. Also, diese, dieses Bewusstsein so, wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die sich so lässt, wie sie ist. Und wir dürfen uns auch aufregen. Das ist das Schönste.

Herrmann Scherer: Das kann ich gut.

Brigitte Burstedde: Ich auch. Ich auch. Also, diese Einladung zu sagen, lebt doch eure Gefühle auch. Wenn wir Wut unterdrücken, wird sie immer größer. Wenn wir uns aber einmal erlauben diese Wut zuzulassen, ist sie danach weg.

Herrmann Scherer: Ja, stimmt.

Brigitte Burstedde: So und woher auch immer die kommt. Vielleicht geht es doch nur darum. Und danach kannst du entscheiden, möchtest du weiter wütend sein? Wut ist gut, wenn ich sie konstruktiv nutze, es heißt für Schwung nach vorne.

Herrmann Scherer: Ich liebe-. Wenn ich wütend bin, mache ich meine Podcast-Aufnahmen. Ich liebe das.

Brigitte Burstedde: Cool. Du hast eine andere Tonalität. Du stehst ganz anders, du sitzt im Stuhl. Aber nicht destruktiv nach innen. So, Achtung, zieh dich warm an, jetzt bin ich mal wütend.

Herrmann Scherer: Welchen Tipp würdest du den Menschen mitgeben? Ich glaube, dass ganz viele Zuhörer und Zuhörerinnen sagen, großartig, stimmt, hat ja recht die Frau. Zündet mich jetzt schon an. Aber, und jetzt kommen irgendwelche Dinge, die Zweifel, die Bedenken, die Whatever. Was ist so der erste Mini-Tipp, den du mitgeben würdest?

Brigitte Burstedde: Der erste Mini-Tipp, nimm deine Verantwortung wahr. Du bist verantwortlich für dich und für dein Lebensglück und niemand anders. Und dann hab den Arsch in der Hose und geh den ersten Schritt. Du musst nicht das Ende schon sehen. Aber geh den ersten Schritt. Und wenn der erste Schritt gegangen ist, wird der zweite sichtbar. Und wenn der Zweite gegangen ist, wird der Dritte sichtbar. Das ist eine, das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von Erfahrungen, mehr ist es nicht.

Herrmann Scherer: Keine Frage, sterben werden wir sowieso.

Brigitte Burstedde: So, und wenn wir sagen, wir leben im jetzt, entscheide ich jetzt, was ist der erste Schritt für mich für meine Kinder, fürs Kollektiv? Ich denke da einfach, wenn du, wenn wir jeder für sich, sich entwickelt, dann tun wir so viel für die Allgemeinheit. Wir tun so viel für den Umweltschutz, denn alles Mögliche findet im Außen statt. Wie wäre es, wenn wir erst in uns aufräumen? Da fängt es an.

Herrmann Scherer: Ja, genau. Klingt nach einem sehr vernünftigen Plan. Bei uns darf Werbung gemacht werden, es soll heißen, gibt es eine Webseite, die du empfiehlst?

Brigitte Burstedde: Ja.

Herrmann Scherer: Nenne die gerne, also deine natürlich.

Brigitte Burstedde: Natürlich, www.erfolg-des-herzens.de. Da findest du alles. Die ist gerade im Umbruch, aber es gibt schon das Online-Training, heute Abend übrigens, es gibt schon das Angebot des 30-minütigen Gesprächs mit mir. Also nimm das gerne in Anspruch. Ich freue mich.

Herrmann Scherer: Es klingt schon großartig. Und wie sieht die Zukunft aus? Was sind die nächsten Schritte von dir?

Brigitte Burstedde: Die nächsten?

Herrmann Scherer: Ich meine, ich weiß, dass schon ganz viele in den Startlöchern stehen und dich auf deren Bühne sehen wollen.

Brigitte Burstedde: Das ist schön, dass du das weißt. Also, na klar, ich mache weiter, weil ich denke, ich fühle das jetzt auch. Ich komme im September wieder hier zum Goldprogramm, das ist jetzt schon mehrmals verschoben worden. Genau, ich freue mich sehr darauf. Und mir macht es einfach große Freude die Menschen mitzureißen und zu begeistern. Und das ist meine Mission.

Herrmann Scherer: Ich bin heute gefragt worden, wir machen freitags immer das Learning der Woche. Und mein Learning der Woche war Energie und Begeisterung gewinnt immer. Was für ein Zufall. Und ich glaube wirklich, dass sich Menschen gar nicht darüber bewusst sind, die sitzen am grünen Tisch und grübeln wieder und so weiter, was ihnen noch an Wissen fehlt, aber eigentlich können sie mit Begeisterung alles kompensieren.

Brigitte Burstedde: Nicht nur das, ich glaube, es geht nicht ums Kompensieren, Herrmann. Ich glaube, dass-. Wir haben zwei verschiedene Motoren, einmal ist unser Kopf und unsere Gesellschaft tickt so. Also, wir werden im Kindergarten schon auf unsere Defizite hingewiesen. Das heißt, du bist nicht gut genug. Aber keiner sagt uns, wie schön, dass du Mitgefühl hast, wie schön, dass du jemand anders hilfst, und so weiter. Und da haben wir diese Diskrepanz. Und wenn wir diese beiden miteinander verbinden, unser geniales Gehirn, aber mit dem Herz in Verbindung, dann ist schon so viel leichter und da müssen wir ganz klar sagen, unsere Gedanken erschaffen unsere Gefühle. Das heißt also, denkt doch mal darüber nach, wer dich da denkt.

Herrmann Scherer: Ja, ja, ja, ja.

Brigitte Burstedde: Oder lässt du dich denken? Wie stehst du morgens auf? Denkst du erst mal, was wird denn das für ein Tag? Oder machst du dir bewusst, ok, wie soll denn der Tag werden? Heute erlebe ich weitere spannende und lustige Abenteuer. Mehr Humor, mehr Leidenschaft, es fehlt.

Herrmann Scherer: Und nicht nur einen Schritt weiter Gedanken, Gefühle, und damit wird aber auch eine neue Realität erschaffen.

Brigitte Burstedde: Definitiv.

Herrmann Scherer: Ja, aber, also erstens, darüber gibt es in meinen Augen noch kein Buch. Wollte ich noch mal am Rande erwähnt haben. Und es gibt noch keinen Menschen, der darüber in einer Klarform redet.

Brigitte Burstedde: Ok, ich würde das sogar so sagen, hast du recht. Gedanken erschaffen Gefühle, danach kann man sich das bewusst machen, will ich das weiter so führen? Also es ist eine Entscheidung. Und danach kommt man in die Handlung. Thats it.

Herrmann Scherer: Und das ist wirklich der Punkt, dass die Welt anders aussieht, wenn ich anders auf die Welt zugehe, obwohl es die gleiche Welt ist.

Brigitte Burstedde: Das Gesetz der Resonanz. Und das ist das Wunderbare, das ist so wunderbar, da-. Wo du das Buch ansprichst, das habe ich ja jetzt schon geschrieben.

Herrmann Scherer: Ich weiß, ich weiß.

Brigitte Burstedde: Der Titel zumindest, auch aufgrund eines Impulses, Menschen sollten ihren Impulsen folgen, denn die kommen von innen und nicht von außen, so. War ich eine Woche mit einer Kollegin und Kolleginfreundin in Andalusien, und wir haben uns gegenseitig nach deiner Technik interviewt. Und im Moment ist der Titel, natürlich deine Freiheit, definiere Freiheit für dich. Und da findet man eben das alles drin. Ich gucke jetzt, wie es weitergeht. Der Inhalt steht und jetzt geht es an die Feinheiten.

Herrmann Scherer: Also, wenn es dann endlich da ist, wir freuen uns darauf. Lass uns ein bisschen das Buch unters Volk mischen, denn die Menschen brauchen dich und brauchen deine Botschaft. Ich finde das ganz, ganz großartig. Insofern hoffe ich, als ich sowieso noch viel von dir sehe, aber die Menschen noch viel mehr von dir mitbekommen, sie brauchen dich.

Brigitte Burstedde: Vielen Dank Herrmann, vielen Dank.

Herrmann Scherer: Ich finde das so herrlich, es braucht doch noch Menschen, die wirklich, ich glaube als, zu sagen, als Streichholz durch die Welt gehen. Und andere mit der eigenen Begeisterung wieder anzünden. Und du bist ein wunderbares Beispiel.

Brigitte Burstedde: Danke. Ich sage immer Leuchtturm.

Herrmann Scherer: Ja, noch besser…großartig. Also, bitte diese Frau nicht vergessen, ich finde sie ganz wunderbar, Brigitte Burstedde. Gibt es im Internet, gibt es natürlich überall. Denn das ist der Weg, den so viele brauchen, Großartiges zu erreichen.

Brigitte Burstedde: Vielen Dank.

Herrmann Scherer: Dankeschön.

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